Wölfinnen zieht es nach Mallorca

11. Mai 2021

Wölfinnen zieht es nach Mallorca

Spielerinnen der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim virtuell auf Abschlussfahrt

Wie viele andere Mannschaften auch, hat auch die zweite Damenmannschaft der Handball-Region (HR) Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim seit März 2020 kein Spiel mehr bestritten. Da aktuell auch nicht in der Halle trainiert werden kann, laufen die Damen einfach mal nach Mallorca – zumindest virtuell.

Seit einigen Jahren ist es bei der A-Klassen-Mannschaft der Nordpfälzer Wölfinnen guter Brauch, die abgelaufene Saison gemeinsam im Rahmen einer Abschlussfahrt auf Mallorca ausklingen zu lassen. „Das ist immer ein Riesenspaß und für den Zusammenhalt in der Mannschaft unglaublich wichtig“, meint Lena Manitz, die sich gerne an die letzte Fahrt 2019 erinnert, als auch Trainer Marc Hinkel als einziger Mann unter 14 Frauen die Sonne auf den Balearen genoss. „Er wurde von vielen Männern um seine Begleitungen beneidet“, sagt sie mit einem Lachen.

Auch letztes Jahr sollte die Spielzeit auf der Deutschen liebster Insel beschlossen werden. Doch dann kam Corona. „Dabei hatten wir alles schon gebucht …“, bedauert Lena Manitz es immer noch. Die Fahrt letztes Jahr fiel also genauso ins Wasser wie die Saison 2020/21. Aber so ganz ohne Mallorca, wenn auch nur in Gedanken, geht es dann doch nicht. Die Wölfinnen waren von dem Einfall ihrer Mitspielerin Lena Manitz begeistert. Wenn die HR schon nicht physisch nach Mallorca kann, dann läuft sie wenigstens virtuell dorthin. „Von uns aus sind es knapp 1500 Kilometer bis nach Mallorca“, sagt Manitz.

Die Mannschaft wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Jeder Kilometer, den eine Spielerin zurücklegt, wird gezählt. Dabei ist es egal, wie die Strecke absolviert wird. Es ist alles erlaubt: Spazieren, Wandern, Radfahren, Inlineskates. Als kleines Bonbon zählt die Strecke, die gejoggt wird, doppelt. Gewonnen hat die Gruppe, die als Erstes die 1500 Kilometer geschafft hat. Was das Gewinnerteam bekommt, steht noch nicht ganz fest. „Die Gewinner dürfen sich aussuchen, was sie von den Verlierern bekommen oder auch was die Verlierer machen müssen. Ich bin gespannt, was dabei rauskommen wird“, berichtet Manitz.

Erfahrung mit solchen Challenges haben die Frauen der HR bereits. In den gleichen Gruppen gab es schon einen Liegestützwettbewerb sowie einen virtuellen Schorlekreis. Beim Schorlekreis hatte sich Trainer Marc Hinkel etwas Besonderes ausgedacht, um die Damen auch in Coronazeiten bei Laune zu halten. Die Idee war die, dass Spielerin A sich mit Spielerin B trifft und gemeinsam anstößt. Spielerin B wiederum organisiert ein Treffen mit Spielerin C. Dies ging solange reihum, bis die letzte Spielerin wieder bei Spielerin A war. „Das war ein Riesenspaß, und natürlich lief das Ganze auch unter Berücksichtigung der geltenden Coronaregeln ab“, erzählt Manitz. Auch wenn alle liebend gerne wieder ihren Sport in der Halle ausüben würden, zeigt die zweite Damenmannschaft der HR, dass sie auch in Coronazeiten viel Spaß miteinander haben kann.

Michael Hehn, Rheinpfalz vom 11.05.2021

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